Die Preisverleihung fand am 29. Mai 2011 um 10.00 Uhr im Grand Casino Luzern statt.
Hier die Preisträger im Portrait:
Kategorie Einzelpersonen: Herr Thomas Fisch
Laudationärin Frau Barbara Schneider, alt-Regierungsrätin BS

Basel-Stadt kommt ohne Atomstrom aus. Das ist auch der Verdienst von Thomas Fisch, Leiter der Energiefachstelle. Thomas Fisch baute am grössten Holzkraftwerk der Schweiz mit, sodass inzwischen 45′000 Haushalte in Basel mit Festwärme vesorgt werden können. Er sparte mit originellen Aktionskampagnen über 100 Gigawatt pro Jahr durch Energieeffizienz ein, indem er bessere Fenster, bessere Parkhausbelüftungen, bessere Flachdächer usw. förderte.Und Basel investierte unter seiner Führung in die Geothermie, in Solaranlagen und in Projekte zur Nutzung von Abwärme. Auch das schweizerische Gebäudesanierungs-Programm stützt auf die Basler Erfahrungen ab und Thomas Fisch leitet die interkantonale Arbeitsgruppe, die das Programm entwickelte. Ein Origineller Beamter also, voller Initiative und mit grossem Fachwissen, der umsichtig die Fäden zieht und Politiker aller Couleur für die gute Sache gewinnen kann. So ist in Basel auch das fortschrittlichste Energiegesetz der Schweiz entstanden, das eine Förderabgabe für Energieeffizienz und alternative Energiequellen enthält.
Kategorie Unternehmen: BE Netz AG Ebikon, Herr Adrian Kottman
Laudationär Künstler WETZ

Witzig und engagiert beschrieb Künstler Wetz die Verdienste des Preisträgers BE Netz AG Ebikon, die seit zwanzig Jahren am Markt für alternative Energien tätig sind und zu den kompetentesten Firman der Schweiz gehören. Die BE Netz AG hilft nicht nur Wetz beim neuen Künstler-Studio in Beromünster mit einer 1′000m2 Solaranlage, sondern realisiert im Moment auch die grösste gebäudeintegrierte Photovoltaikanlage der Schweiz auf der <Umwelt-Arena> in Spreitenbach. Geschäftsleiter und Mitinhaber Adrian Kottmann sagte anlässlich der Preisverleihung: “Ein kompletter Ausstieg aus der Atomenergie in der Schweiz ist innerhalb der nächsten 25 Jahre möglich.”
Kategorie Organisationen: SOLAFRICA.CH Bern, Herr J. Ramogi
Laudationär: Herr Marc Lombard

Licht für Nairobi. Die Organisation SOLAFRICA.CH versucht, in den Slums von Nairobi so viele Kerosinlampen wie möglich durch solarbetriebene LED-Leuchten zu ersetzen. Das fördert die Gesundheit (kein Rauchmehr in den Hütten, denn der Rauch schädigt Augen und Lunge) und hilft dem Klima. Pro Tag braucht jede Kerosinlampe ungefähr einen Liter Petol. Diesen Liter in den hunderttausenden von Hütten durch Solarstrom zu ersetzen bringt enorme Einsparungen. Die LED-Leuchten werden vor Ort durch Jugendliche ohne Zunkunftsperspektiven aus den Slums, nach längerer Instruktion und Bewusstseinförderung unseres Qualitätslevels, montiert.